Mit dieser Dokumentation von 2009 wird der wissenschaftliche Beweis erbracht, ob der berühmteste Treffer der Fußballweltgeschichte - Sir Geoff Hursts sogenanntes "Wembley-Tor" beim Endspiel 1966 hinter der Linie war, oder nicht. Das vorliegende Material war aus den unterschiedlichsten Gründen seit 2009 unter Verschluss.
Rechtstreitigkeiten zwischen dem mächtigen Weltverband FIFA und PLANITZERs Jürgen Girtler verhinderten eine frühere Ausstrahlung. Auch hat sich, vermutlich wegen des Einflusses der FIFA (TV- Fernsehrechte etc.), kein namhafter TV-Sender bereit gefunden, für eine Ausstrahlung zu sorgen. Der DFB, der eigentlich ein ebenso berechtigtes Interesse an der endgültigen Aufarbeitung haben sollte, verweigerte die Zustimmung, bzw. die Mitwirkung im Rechtsfall Jürgen Girtler ./. FIFA.
Unter der Hand wurde geäußert: "Wir gefährden doch nicht die Frauen-WM". Anm.: Zum damaligen Zeitpunkt bewarb sich der DFB/Deutschland um die Vergabe der Fußball-Frauen-Weltmeisterschaft.
Weiterhin war es nahezu unmöglich O-Töne der FIFA-Verantwortlichen zu bekommen, so dass bisweilen nur mit versteckter Kamera gedreht werden konnte.
Die aus diesen Gründen etwas mangelhafte Tonspur wurde in der Dokumentation zur besseren Verständlichkeit teilweise untertitelt.
Hintergründe: PLANITZERs Doku-Filmer Girtler ist begeisterter Fußballspieler- Fan und Angehöriger der Hessischen Polizeiakademie. Zudem verbindet ihn, anlässlich eines Rheinhessen-Auswahlspiels gegen die Uwe-Seeler-Traditionsmannschaft, ein nahezu freundschaftlichen Verhältnis zu Deutschlands WM-Endspieltorschützen zum 1:0, Helmut Haller.
Durch seine berufliche Eigenschaft pflegt er sehr gute Verbindungen zu Wissenschaftlern des Hessischen Landeskriminalamtes. Schon Mitte der 1990er teilte ein DNA-Spezialist verwundert mit: ..."dass eine wissenschaftlich einwandfreie Expertise stattfinden könnte, sofern Original-Rasenteile sowie der Spielball vorhanden wären". Gegen die Herausgabe sträubte sich der alt ehrwürdige englische Fußballverband (F.A.).
Die Zeit spielte für unseren Bassisten... 2000 wurde das Original-Wembleystadion abgerissen und dabei Rasenstücke an Fußballfans veräußert. Unter Ausschöpfung aller finanziellen Möglichkeiten konnte, nach und nach, der ursprüngliche 5-Meter-Raum erworben und rekonstruiert werden.
Bierselig gab Torschütze Helmut Haller, entgegen allen offiziellen Beteuerungen an, (England verlangte im Vorfeld der EM 96 medienwirksam den von Haller "sichergestellten" Spielball zurück) nur eine Replik zurückgegeben zu haben. "Die Tommys haben ne Kopie in ihrem Fußball-Museum stehen...". Jetzt war es möglich, mittels den von HLKA-Wissenschaftler geforderten "Mosaiksteinchen": Originalball, Originalrasen und neuester Methoden (Radio-Carbon-Datierung, DNA-Test etc.) eine eindeutige Klärung/ Abgleich vorzunehmen.
Drin oder nicht drin - das ist ab heute nicht mehr die Frage.